Ausschnitt aus der Ausstellung von ARTUR 23 in meinem Atelier im September 2020

ARTUR23 | Eindruecke vom Tag der offenen Tuer am 19.09.&20.09.2020

ich mit dem Telefon meines Grossvaters in der Hand als Danksagungskarte

Hallo Ihr Lieben,

💝  Ein großes Dankeschön an euch ALLE!  Ihr habt die Ausstellung zu einem unvergesslichen Moment gemacht. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich hatte tolle Gespräche mit euch.

Normalerweise waren meine Werke nur in klassischen Ausstellungsräumen wie z.B. einer Galerie zu sehen. Diesmal war das anders, weil ich euch durch das Öffnen des Ateliers intime Einblicke in meine Arbeits- und Denkweise gegeben habe.

Mein Atelier is ja selbst schon fast ein Kunstwerk – es besteht aus so vielen Dingen, aus der Vergangenheit, der Gegenwart, aus Kunstmaterialien und gesammelten Dingen aus der Natur. Aus Überlassenschaften der Großeltern und Eltern oder auch Freunden.

Es ist das kreative Chaos welches ich benötige, um immer wieder neue Inspiration zu tanken.

Somit zeigt sich euch auch einmal mehr, dass hinter einem Bild so viel mehr steckt, als nur das Sichtbare. Es steckt auch voller Künstler-Seele. Es besteht aus Inspiration durch Gespräche, gesammelte Eindrücke aus der Umwelt, Überlegungen, Entwürfen, Verwerfungen, Versuchen und letztendlich dann dem Ergebnis.

Der Prozess kann manchmal ganz schnell sein und manchmal braucht es richtig lange und viele Versuche, bis es „passt“. Wann etwas passt ist eine reine Bauchentscheidung.

Ein Kunstkritiker aus Italien sagte mir einst einmal, dass ein Bild für sich alleine stehen muss. Der Künstler soll dahinter zurücktreten und ist nicht essenziell. Ich fand seinen Gedankengang damals interessant und gleichzeitig störte mich etwas daran. Es ist wie die Henne und das Ei. Was war zuerst da und geht das eine überhaupt ohne dem anderen?

Als kreativer Mensch wird man immer sich selbst in dem Bild verewigen. Denn ich kann meine Gedanken und Gefühle nicht unterdrücken. Sie sind konstant da und finden ihren bildnerischen Ausdruck in meinen Werken. Das ist meine Form der Kommunikation und auch Befreiung.

Ein Kunstwerk kann für sich alleine schon eine Wirkung haben, aber in dem Moment, in welchem die Hintergrundsgeschichte dazu bekannt ist, hat es eine viel tiefere Bedeutung bekommen. Der Kreis schließt sich dann mit den Gedanken und Gefühlen, die sie beim Betrachter auslösen.

Das ist der Zauber der Kunst. ✨

Eindrücke

photocredit: Lisa Seilkopf

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ARTUR23 | Ein Blick hinter die Kulissen - Ausstellung im Atelier 19.09.-20.09.2020

Artus 23 offene Ateliertage in Oberfranken

Hallo Ihr Lieben,

Für mehr Sonnenschein ☀️ in Deinem Leben sorgt jetzt diese Neuigkeit:

Es gibt endlich einen 1. offiziellen Tag der offenen Tür in meinem Atelier und dazu möchte ich Dich sehr gerne einladen:

„ARTUR23“ – Ateliertage des BBK (Berufsverbandes Bildender Künstler/innenOberfranken e.V.)

Wann: 19.09. und 20.09.2020

Sa. 14.00-18.00 Uhr
So. 11.00-18.00 Uhr

Wo: Sophian-Kolb-Str. 6, 95448 Bayreuth (Parkplätze sind vorhanden – entweder bei mir oder in der nächsten Einfahrt hinter Motorpark Schrembs)

Wie: Kommt mit eurer Maske und einem Lächeln im Gesicht. Habt einfach nur Spaß und genießt die neuen Eindrücke, die ihr hier sammeln könnt!

Was Dich bei mir erwartet 🎁:

Raus aus den grauen Alltagspantoffeln und rein in die kunterbunte Klamotte des Lebens!💃 🕺

Du kommst mal raus aus den grauen Gedanken und trittst ein in (m)eine bunte Kunstwelt. Es erwarten dich Originale, limitierte Kunstdrucke und Zeichnungen und natürlich der Blick hinter die Kulissen.

Ich freue mich auf euch,
Eure Susanne

Plakat & Flyer :

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mein atelier mit blick auf meine experimente an der wand

Was ich dir in den letzten Wochen nicht mitgeteilt habe...

Hallo Ihr Lieben,

 

in meinem letzten Newsletter habe ich beschrieben, wie ich die aktuelle Situation in der Welt empfinde. Sie ist spannend und beängstigend zugleich. Als empathischer Mensch kann ich sehr gut erspüren, wie es uns aktuell so geht. Das ist Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil ich die Schmerzen, die Ängste und die Sorgen meiner Mitmenschen fühlen kann. Segen, weil ich verstehen kann, wie es in meinem Gegenüber aussieht und ich dadurch den Menschen hinter der Fassade sehen kann. Und da steckt immer eine gute Seele dahinter.

„Gier frisst Hirn“ ist immer wieder ein Satz, der mir in den letzten Wochen durch den Kopf fährt, wenn ich das Weltgeschehen beobachte. Durch meine langjährige Arbeit im medizinischen Bereich habe ich schon viel gesehen und kann mir dadurch auch ganz gut eine eigene kritische Meinung bilden. 

Aber es ist nicht nur der Umgang mit der Gesundheit des Menschen, der mir Unmut bereitet. Stark betroffen haben mich auch die Ereignisse um Epstein und  Weinstein herum. Es bricht mir im wahrsten Sinne des Wortes das Herz, wenn Kinder nicht Kinder sein dürfen. Es tut auch sehr weh zu sehen, wie so viele Menschen nicht akzeptiert werden, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben oder eine andere Sprache sprechen. Weil sie weiblich sind oder sexuell nicht der „Norm“ entsprechen. Weil sie „nur“ sauber machen und nicht als Broker an der Börse sitzen. Wie kann ich es mir erlauben, mich besser als irgendjemand zu fühlen? Hier wurde über die Jahrhunderte hinweg ganze Arbeit geleistet!

Der Sinn hinter all dem ist der Hunger nach Macht und Geld. Ein schier unstillbarer, zerstörerischer Appetit, der gefühlt alles in die Knie zwingen möchte, was auf diesem Planeten existiert. Am Ende des Tages steckt dahinter auch nur der tiefe Wunsch, wichtig zu sein. Verletzte Gefühle zu kanalisieren und an unschuldigen Menschen auszulassen. Wollen wir nicht eigentlich alle nur geliebt werden? Wollen wir nicht alle in Freiheit und Zufriedenheit miteinander leben?

Nichts kann mitgenommen werden. Wir kommen mit Nichts auf die Welt und gehen auch genauso wieder von ihr. 

Das Gute an dieser Situation ist, dass gerade so viele Menschen aufwachen! Sie haben verstanden, dass das, was Generationen zuvor gelebt wurde nun vollständig umgedacht werden muss, wenn wir unseren einmaligen Planeten mit uns darin erhalten möchten. Was das Gegeneinander angerichtet hat, spüren wir jetzt am eigenen Leibe. Das Miteinander ist der einzige Grund, warum unsere Erde so viel Wunder hervorbringen konnte. Wir selbst bestehen ja auch nur aus einer großen Masse an winzig kleinen Teilchen, die miteinander arbeiten, sonst könnte ich hier gerade nicht diese Worte nieder schreiben.

In all diesen Umwälzungen habe ich immer wieder nach einem Sinn für mich gesucht! Wie kann ich mit meiner Berufung meinen Mitmenschen helfen?

Die Antwort darauf weiß ich nun endlich. Ich bin Künstlerin, weil es meine Aufgabe ist, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Hinzuschauen. Um Menschen die unglaubliche Schönheit zu zeigen, die in uns und um uns herum existiert. Ich möchte die Menschen mit meinen Ideen zum Lachen bringen, Ihnen Freude schenken, den Tag verschönern. Ihnen zeigen, wie gefühlvoll sie sind und was für wunderbare Wesen sie sind! Das ist mein Beitrag für die Menschheit.

Und was sich in den nächsten Jahren noch so daraus ergibt wird der Weg mir zeigen.

Fühlt euch gedrückt von mir,

Eure Susanne

Joyful heart mixed media auf leinwand

„Joyful heart“ – Mixed Media | 04/2020

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mein atelier mit blick auf ein begonnenes kunstwerk aus wollfaeden

Mein Atelier

Jedes Mal, wenn ich das Foto des Eingangs zu meinem Atelier sehe, erschrecke ich ein bisschen, weil es so wenig romantisch aussieht und mich mit der wahren, optischen, Realität konfrontiert. Mein Atelier liegt ein wenig versteckt zwischen zwei Motorradhändlern im Bayreuther Industriegebiet. Mein Traum von einem großen und lichtdurchfluteten Atelier, umgeben von Natur und Ruhe, ist eben noch nicht eingetreten. Solange das so ist, bin mich mehr als glücklich darüber, an diesem Ort kreativ sein zu können.

Der wahre Schatz ist ja auch nicht das Gemäuer sondern sein Inhalt. Hier ist mein kreatives Chaos. Hier ist der Ort, an dem ich Kunstwerke aus verschiedensten Materialien erschaffe, hier probiere ich mich aus und hier kann ich auch mal ungestört laute Musik hören oder selbst laut Kunst machen.  

Die Fotos sind nur ein kleiner Einblick in mein künstlerisches Reich. Wenn ihr mich besuchen kommt, wird es wahrscheinlich schon wieder anders aussehen, weil sich beständig Dinge verändern. Sei es, weil Bilder verkauft werden, oder ich die Einrichtung verschieben muss für neue Kunstprojekte oder ich einfach die Wände mit neuen Ideen versehe.

Es ist ein Prozess, so wie das Leben auch. Und das macht es doch so spannend, oder?

Es ist auch immer etwas anderes, wenn man die Kunst und die Umgebung selbst mit seinen eigenen Augen betrachten kann, alles anfassen kann und die verschiedenen Materialien riechen kann.

Für mich ist ein echtes emotionales Erlebnis immer noch das schönste, was ich mir persönlich vorstellen kann.

Susanne Seilkopf

Susanne ist eine experimentelle Pop-Art Künstlerin aus Bayreuth. Mit verschiedensten Techniken und Materialien erschafft sie multimediale Kunstwerke, die in deinen 4 Wänden buchstäblich die Sonne aufgehen lassen.

Lerne meine Arbeit kennen!

Du bist einzigartig - ein paar Gedanken zum aktuellen Leben

Hallo ihr Lieben!

Wie geht es euch so?

mir persönlich geht es soweit wieder besser.

Ich plante eigentlich eine Ausstellung für den Monat März.

Nun, es sollte anders kommen.

Für gut 4 Wochen war ich erkältet und zog mich, wohlwissend um die aktuelle Lage, aus der Öffentlichkeit zurück. Einerseits, weil ich selbst immungeschwächt bin und andererseits, weil ich niemanden anstecken möchte.

Wir alle wissen und spüren, was gerade in der Welt los ist.

Ein winziges, mit dem bloßen Auge nicht sichtbares Lebewesen hält uns in Schach.

Holt unsere Urängste hoch.

Lässt uns zutiefst unsere Unsicherheit spüren.

Reißt uns aus unserer gewohnten Komfortzone heraus.

Egal, wie letal dieses Virus nun sein mag – es macht uns Angst und zeigt uns auf, dass wir ja doch am Leben hängen.

Es ist gerade auch eine richtige Herausforderung für mich, diesen Weg weiterzugehen, da Kunst nicht der Nr. 1 Artikel auf der Prioritätenskala der Menschen ist.

Es ist das heilige Klopapier! (zumindest in Deutschland)

Mit dieser Herausforderung bin ich leider nicht alleine. Viele von uns betrifft es oder wird es wahrscheinlich noch betreffen.

Was zeigt uns das Virus? Es zeigt uns schonungslos auf, in was für einer Hamsterrad-gesteuerten Gesellschaft wir leben.

Das ganze System droht schon in dem Moment zusammenzubrechen, in dem sich die Menschheit mal eine Pause gönnen muss. Also hat uns doch das System im Griff und nicht wir das System.

So kann doch auf Dauer keine moderne Gesellschaft funktionieren.

Diese beständige Optimierung bringt uns eher um, als wirkliche Befreiung!

Denn wo keine körperlichen und seelischen Reserven mehr vorhanden sind, haben es die kleinen Angreifer leicht.

Der Genuss des Lebens bleibt hier doch weitestgehend auf der Strecke, oder wie empfindet ihr das?

 

Mir persönlich gibt das Virus gerade die Chance, mich neu auszurichten.

Wer oder was ist mir denn wirklich wichtig im Leben? Was benötige ich, um das Leben genießen zu können?

Meinen Partner, meine Familie, meine Freunde und Bekannte.

Der Kontakt zu Menschen.

Der Austausch untereinander.

Die Natur mit ihrer wunderbaren Flora und Fauna.

Die wundervolle Kultur, die wir haben und die uns Menschen von allen anderen Lebewesen unterscheidet.

Die Besinnung auf sich selbst. Sich ernst zu nehmen und auf sich zu hören.

Wirklich liebevoll miteinander umzugehen.

Kein Mensch ist weniger wertvoll als der andere!

Wir sind alle individuell und einzigartig – und doch auch immer miteinander verbunden.

Ich beginne das zu begreifen.

Denn Fakt ist:

Der Mensch braucht die Natur, die Natur den Menschen nicht. (Richard von Weizsäcker)

Ich wünsche euch eine Zeit voller Stärke und Vertrauen ins Leben.

Gönnt euch nicht zu oft am Tag Angst und Panik in Form von den vielen Berichterstattungen auf jeder erdenklichen Plattform.

Ernährt euch lebendig- also mit viel Obst und Gemüse. Esst viele Zwiebeln und Knoblauch – tatsächlich sind die nicht nur dazu da, um Vampire oder euer Umfeld zu vertreiben, sondern auch wunderbar antibakteriell und antiviral.

Sorgt gut für euch,

Eure Susanne


Mein Interview - Ein Ausschnitt aus dem TRAFO-Film

Was bedeutet Kunst und Kultur für mich im Raum Fichtelgebirge und Umgebung?

 

„Hier könnt ihr eine Momentaufnahme in meinem Atelier in Bayreuth sehen. Ich freue mich sehr, als freischaffende Künstlerin im multimedialen Bereich, mit dabei zu sein. Es ist der kreative Schaffensprozess, zusammen mit der Heimat, die aus Kunst Kultur werden lässt.“

 

Hier geht´s zumkompletten Film: https://vimeo.com/384517916 Ich habe den schönen Text vom Fichtelgebirgsmuseum übernommen: (https://vimeo.com/fichtelgebirgsmuseen) „3 Stereotypen zum Land & Anderes – eine Terrainerkundung 3 und mehr Stereotypen zum Land und anderes oder auch 1 Hufeisen, 12 Gipfel, 12 Begegnungen – eine Terrainerkundung Entstanden und gefördert im Rahmen des Projekts „#freiraum für Kultur FICHTELGEBIRGE“ in der Entwicklungsphase von „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ einem Programm der Kulturstiftung des Bundes. Fichtelgebirge: #freiraum für Kultur!?

  • Wie sieht Kultur im Fichtelgebirge eigentlich aus?
  • Wie vielfältig ist sie?
  • Welche Bedingungen benötigt sie?
  • Was eint, was trennt?
  • Was brauchen oder wünschen sich Kulturakteure, was (potentielle) Kulturkonsumenten?
  • Was ist identitätsstiftend oder könnte es sein?
  • Welche Rolle spielt lokale und regionale Identität?
  • Gibt es (noch) ungenutzte Potenziale?
  • Wie kann die Zukunft des Kulturraums Fichtelgebirge aussehen und gestaltet werden?
  • Welche Rolle spielen die Kultureinrichtungen?

 

12 filmische Kurzportraits regionaler Kulturschaffender gehen diesen und anderen Fragen nach. Die Expedition, entlang und ins Innere des hufeisenförmigen Gebirgsstocks mit seinen 12 Gipfeln, wird zusammen mit hirschigen Animationssequenzen ein komplementäres Landschaftsszenario, eine kulturelle Terrainerkundung.

 

Begleitender Soundtrack ist eine Neubearbeitung des Fichtelgebirgslieds „Wenn ich durch die Wälder streife …“ von Oskar Reichardt.

Künstlerische Konzeption & Ausführung: formsache-feigl, Bayreuth; formsache-feigl.de

Susanne Seilkopf

Susanne ist eine experimentelle Pop-Art Künstlerin aus Bayreuth. Mit verschiedensten Techniken und Materialien erschafft sie multimediale Kunstwerke, die in deinen 4 Wänden buchstäblich die Sonne aufgehen lassen.

Lerne meine Arbeit kennen!

Rundgang in meiner Galerie "A view into my life"

A VIEW INTO MY LIFE – Art by Susanne Seilkopf

This short video represents my current exhibition in the Eysserhauspassage, Bayreuth. It’s a sneak peak into my current life. I love the process of creation, starting from the idea to its materialized result. It’s my way of communication and connection with the world around me.


Hommage an Bayreuth Richard Wagner

Einzelausstellung "Heda!Hedo!Wagner!" im H4 Hotel Bayreuth 17.07.17 - 30.07.19

„Heda!Hedo!Wagner!“ im H4 Hotel Residenzschloss Bayreuth vom 17.07.17 – 30.07.19

 

2017 klingelte mein Handy, gerade als ich auf dem Weg zum Louvre war. Am Telefon war die Leitung des H4 Hotel Residenzschlosses. Sie haben meine Wagner Werke in meiner Galerie in der Eysserhauspassage gesehen. Sie sind von ihnen begeistert und möchten sehr gerne, dass ich bei ihnen ausstelle. Am besten zeitgleich mit dem Beginn der Bayreuther Festspiele.

Also hat es sich Richard Wagner in seinen unterschiedlichen, poppigen Farben im H4-Hotel Residenzschloss so gemütlich gemacht. Es sollte vorerst nur ein Jahr sein, aber daraus wurden dann 2.

Die Ausstellung lief sehr gut während der Festspiele. Angestellte des Hotels berichteten mir davon, wie oft Fotos der Werke gemacht worden sind, weil sie den Leuten so gefallen haben. Für mich war es auch eine schöne Symbiose. Ich hatte eine schöne Ausstellungsfläche mit guten Verkäufen und das Hotel hatte besondere Kunst an ihren 4 Wänden.


Pop-Art Ausstellung

Einzelausstellung "Kunst ist Genuss" bei Alexander Herrmann im Posthotel - 25.07.18 - 30.01.19

„Kunst ist Genuss“ bei Alexander Herrmann im Posthotel – 25.07.18 – 30.01.19

 

Kunst ist Genuss ist eine schöne Zusammenarbeit zwischen dem Alexander Herrmann Posthotel und Susanne Seilkopf.

Hier treffen auf den ersten Blick zwei unterschiedliche Genres aufeinander, die sich dennoch in vielen Aspekten gleichen und miteinander in Symbiose gehen:

man nimmt sie mit den Sinnen wahr. Beides fordert heraus, regt zum Nachdenken an, weckt Erinnerungen und macht einfach Freude.

Seht und schmeckt es selbst. Werdet ein Teil dieses Gesamtkunstwerkes.


Hommage an Bayreuth Richard Wagner und Opernhaus im Digital Art Aquarell-Look

"Hommage an Bayreuth" - 16 Bayreuther Wahrzeichen fuer die Stadt

„Hommage an Bayreuth“ – 16 Bayreuther Wahrzeichen

 

16 Bayreuther Wahrzeichen der Stadt verschönerten ab April 2016 die Fenster des ehemaligen Loher-Gebäudes.

Das Gebäude wurde zu dieser Zeit umgebaut und saniert. Während dieser Umbaumassnahmen sollten die Menschen, die dort vorbeikamen, nicht nur auf eine Baustelle schauen. Es sollte ein Hingucker für alle werden. Die Eigentümer des Gebäudes und die Stadt Bayreuth wünschten sich daher moderne Kunstwerke. Welche die Fassade während des Umbaus optisch aufwerten würden.

Ich wurde für eine Kooperation angefragt, weil ich zuvor schon mit meinen Werken zu Richard Wagner und der Stadt Bayreuth vertreten war.

Den Auftrag nahm ich sehr gerne an. Schnell machte mich an die Umsetzung von 16 Bayreuther Wahrzeichen, welche ich dann die „Hommage an Bayreuth“ taufte.

Auf den nächsten Bildern sieht man, wie es vor den Kunstwerken „Hommage an Bayreuth“ ausgesehen hat. Wie die Entwürfe dazu aussahen und die Umsetzung der Entwürfe auf Leinwand.

Durch diese Aktion haben die Eigentümer und die Stadt Bayreuth ein Zeichen gesetzt. Anstatt auf Holzverschläge und trist verhangene Fenster zu blicken, bot sich jetzt allen eine Farbexplosion. Ich bin davon überzeugt, dass die Energie in Städten viel positiver wäre, würde es mehr Kunst im öffentlichen Raum geben.

Es gäbe mehr Impulse und Inspiration. Mehr Staunen und Schmunzeln. Vor allem Kinder, welche noch nicht im Besitz eines Smartphones sind, könnten hier durch die Farben und Formen angeregt werden.


PROJEKT "WAGNER SUPERSTAR"

Wagners 200jähriges Jubiläum im Jahr 2013 gab mir einen heftigen Denkanstoß und weckte mein Interesse an seiner Person.

Wagner fasziniert mich, Wagner zieht mich an, Wagner ist nicht mit einem Satz zu beschreiben!

Bereits während meiner Zeit am Markgräfin Wilhelmine Gymnasium kam ich mit seiner Biografie in Kontakt. Durch Opernbesuche wie z.B. der Walküre, dem fliegende Holländer oder der Götterdämmerung lernte ich sein musikalisches Werk kennen und näherte mich seiner Kunst.

Schnell entdeckte ich einige Gemeinsamkeiten:
Wagner wurde in Leipzig geboren, zog nach Bayreuth und lebte in Italien – genau wie ich!!! Er stellte an sich selbst den Anspruch, ein Gesamtkunstwerk zu schaffen. Das ist auch mein Ziel!

Richard Wagner war ein Mensch, der echte Star-Allüren besaß und sich gelegentlich seinen Mitmenschen gegenüber ungehobelt benahm. Dennoch blieb er immer authentisch, was ihn menschlich und durchaus liebenswürdig machte. Er lebte seinen Traum, ging ganz in ihm auf und folgte ihm bis zu seinem Tod. Was er fühlte, übertrug er auf die Musik und entwickelte so im Laufe der Jahre seine einzigartige Sprache.

Für mich verkörpert Wagner Progression, Provokation, Profession und Power.
Diese Eigenschaften sollen sich in meinen Werken widerspiegeln!

Vor allem beschäftigte mich Wagners Gesicht, da ich den Ausdruck seiner Augen, seinen Blick, der etwas Durchdringendes, Forschendes und Unersättliches an sich hatte, unglaublich faszinierend fand.
Vielen namhaften Künstlern wie Picasso oder Dali lag jenes Funkeln in den Augen, das sie zu etwas Besonderem machte. Sie schienen zu wissen, was zu tun war und dass sie damit Großes erreichen würden.

Update Wagner 2.0 – ich stellte mir die Frage, wer wäre Wagner heute? Wie würde seine Karriere aussehen?

Ohne Zweifel wäre er heute wie damals ein Superstar!
Er hätte seine eigene Facebook-Seite mit Abertausenden von Likes.
Er wäre eine moderne Lady Gaga oder ein Michael Jackson.
Er würde für Hollywoodblockbuster komponieren und hätte schon mindestens einen Oscar für die beste Filmmusik erhalten. Wem käme da nicht der Film „Apokalypse Now“ in den Sinn?

Für mich steht fest: Wagner wird jede Zeit überleben, jeden Trend und nie in Vergessenheit geraten!

Meine künstlerischen Arbeiten sind das Ergebnis einer sehr intensiven Auseinandersetzung mit der Person Wagner und seinem Charakter. Ja, ich glaube, man könnte sie getrost als Liebeserklärung an den großen Meister der Musik bezeichnen! Eine Hommage an ein großartiges Genie, das in der Lage war, Musikgeschichte zu schreiben, wie es nur Wenige vermochten!

So entstand das Wagner-Superstar-Projekt.

Zum ersten Mal benutzte ich die Mittel der digitalen Bildbearbeitung, um meine Ideen umzusetzen
und arbeitete mit Firmen wie z.B. dem Bayreuther Start-Up Unternehmen Lagrino zusammen, die mir bei der
Realisierung einer Skulptur aus Acrylglas und Aludibond mit Beleuchtung halfen.
Die BMTG (Bayreuther Marketing und Tourismus Gesellschaft) fertigte hingegen aus meinen Vorlagen Kunstdrucke an.

Meine persönliche Lieblingsarbeit trägt den Titel „Wir sind Wagner“, ein großes Mosaikbild, auf dem 200 Porträts zu sehen sind, die zum Wagnerkopf verschmelzen. Ein einzigartiges Gesamtkunstwerk voller Emotionen!

Wagner forever! – Lasst euch überraschen, wohin mich dieses Motto künstlerisch noch führt!

Susanne Seilkopf

Susanne ist eine experimentelle Pop-Art Künstlerin aus Bayreuth. Mit verschiedensten Techniken und Materialien erschafft sie multimediale Kunstwerke, die in deinen 4 Wänden buchstäblich die Sonne aufgehen lassen.


Gruppenausstellung "Mostra Personale" in der Galerie Wikiarte - 29.11.14 bis 21.12.14

Wikiarte presents:

Mostra personale di / personal exhibition by / Ausstellung der Künstler DINA MONTESU – SUSANNE SEILKOPF – RUBENS FOGACCI – LUCIO RANUCCI

Curatrice / Curator / Kurator: Deborah Petroni

Critica a cura di / Foreword by / Einführung von: Denitza Nedkova

Si ringrazia per la fotografia / photo and video editing by Marco Travan e Sabrina Casati

WIKIARTE – Via San Felice 18, Bologna www.wikiarte.com Opening: Wed – Sat: 11.00 – 19.00 Sun/Mon: closed

 

Quest’anno sta finendo il suo corso irrepetibile, come il tempo e come l’arte. L’ambiente più attivo della scena artistica bolognese, la galleria Wikiarte, vive l’instancabile mutarsi della creatività umana e riesce, grazie all’eterno spirito giovane, a seguire e illustrare queste costanti dinamiche. Scorrere, confluire, mescolarsi, amalgamarsi sempre e comunque: questa è la linfa vitale delle creazioni di Dina Montesu. I colori, sempre consapevoli della loro armonia tonale, non si competono la tela ma l’abbracciano insieme, coprendola dalle lacrime o dalle carezze filiformi di improvvise gioie o dolori. Ogni tono ha sempre una valenza ambigua:il rosso è forte per il riso liberatorio o per il grido straziante, il giallo è fuoco di passione o di odio, il blu è pace silente o malinconia inespressa. I pattern policromi tessuti di segni ripetitivi trasformano i lavori di Montesu in stati d’animo, umori che ogni uno di noi vive diversamente e, dunque, interpreta diversamente trovandosi a interagire con l’opera dell’arte. La libertà d’espressione coincide, nell’immaginazione di Dina, con la libertà di sentire e di farsi sentire.

L’emotiva libertà assoluta è, però, priorità dell’innocenza infantile. Susanne Seilkopf lo sa da sempre e da sempre si rifiuta ad abbandonare il privilegio di essere bambina. Il suo mondo favoloso non rappresenta una rifugio per l’essere contemporaneo, stanco dal frenetico delirio quotidiano. Il ricordo degli anni passati diventa, bensì, un modus vivendi che permette la generazione di un arte visionaria, ingenua ma non per questo innocua. I fiori, i giocatoli, i cuccioli, le bambine invadono la superficie creativa dovunque trasformandola in una finestra verso il passato che ci risucchia e ci attira indietro negli anni come una macchina del tempo. Tutto accade senza che ci accorgessimo, come un flash back, come un ricordo che emerge dalla memoria e, a nostra insaputa, ci fa intraprendere il viaggio di ritorno verso l’età dorata dell’infanzia.

L’aurea vita del figlio dell’ uomo si legge anche nei grandi occhi brillanti dei personaggi di Rubens Fogacci. E perché fantasia sia, le linee si sbizzarriscono e i colori si accendono in immagini complete tra sogno e realtà. Le creature di Fogacci attraversano tuta la storia dell’arte, trasformandosi in una sintesi tra fede rinascimentale, mitologia, manierista, policromia simbolista, le deformazioni avanguardista ma anche la lucida superficie plasticata del pop. Rubens è intento a „spogliare l’anima“ dei suoi modelli, immaginati o veri, umani o animali, vegetali o artificiali, per ottenere il vero senso del fare arte. Il grande compito del creativo , nel caso di Fogacci, è di ritrarre la vita, perché « La vita è un dono, dei pochi ai molti, di coloro che sanno e che hanno a coloro che non sanno e che non hanno. » (Amedeo Modigliani). Il pittore come unico vero testimone dei suoi tempi è il credo anche di Luccio Ranucci: „La pittura – dirà in una intervista nel 1980 – mi interessa particolarmente per la sua incidenza sui fenomeni sociali e politici“. Il grande esponente del cubismo realista completa il viaggio nella vita del uomo, intrapreso dai tre artisti già esaminati. Il compito di „parlare“ a nome dell’umanità si trasforma il grido contro la carenza sociale nei lavori di Ranucci. Le sue figure sono immobili, silenti, assorti in una contemplazione attiva del reale. L’artista decide di fissare l’osservatore, comunicando non con le parole, ma con le presenze imminenti della nostra esistenza. I lavori del grande avanguardista emanano un richiamo di riflessione su ciò che eravamo, su ciò che siamo e perchè lo siamo. Non a caso la decostruzione della prospettiva naturalistica è quella che porta a una comprensione veritiera del vero stato del uomo contemporaneo.

Dott.ssa Denitza Nedkova